1. Grundsätze

Voraussetzung eines öffentlichen Auftrittes unserer Mitgliedsunternehmen ist die Darstellung des Berufsbildes des Erbenermittlers in seiner Gesamtheit:

  • Erbenermittlung und Beschaffung der urkundlichen Nachweise
  • Betreuung der Erben bzw. Erbengemeinschaft im Erbscheinverfahren
  • Unterstützung bei der Abwicklung im wirtschaftlichen Bereich

Die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen (siehe Datenschutz - Erklärung) und die Respektierung der Persönlichkeitsrechte sind in Einheit mit unserem Berusfsethos/Ehrenkodex gleichfalls zu beachten.

2. Presseverantwortlicher

Albrecht Basse Albrecht Basse
Basse & Lechner GmbH
Content & Creation
Mallnitzer Straße 24
80687 München
Telefon   089 - 54 64 21 20
Telefax   089 - 56 27 30
Mobil     0170 - 211 37 16
E-Mail   pressesprecher@vdee-ev.de

3. Presseinformationen

Pressemitteilung Juli 2016

BGH erleichtert Erbnachweisführung -
Erbnachweis auch durch eröffnetes eigenhändiges Testament möglich

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in seiner Entscheidung vom 05.04.2016 (XI ZR 440/15) eine für Erben bedeutsame richtungsweisende Entscheidung getroffen. Danach hat der Erbe das Recht, sein Erbrecht außer durch einen Erbschein oder durch ein notarielles Testament auch durch ein handschriftliches, durch das Amtsgericht eröffnetes Testament nachzuweisen.

Im entschiedenen Fall hat die Bank trotz Vorlage eines eigenhändigen Testaments, das die Erbfolge klar regelt, die Umschreibung der Konten auf den Erben ohne Erbschein verweigert. Der BGH stellt klar, dass abgesehen von Sonderregelungen, etwa bei der Grundbuchumschreibung, bei der kraft Gesetzes zwingend ein Erbschein oder ein notarielles Testament benötigt wird, der Erbe sein Erbrecht auch durch das eigenhändige Testament oder im Falle der gesetzlichen Erbfolge durch Urkunden, aus denen sich die Erbfolge ergibt, nachweisen kann.

Bei den Anforderungen an den Nachweis der Rechtsnachfolge ist auf die berechtigten Interessen der Erben an einer möglichst raschen und kostengünstigen Abwicklung des Nachlasses Rücksicht zu nehmen. In Fällen, in denen das Erbrecht unproblematisch, etwa durch ein handschriftliches Testament oder anderweitige Urkunden nachgewiesen werden kann, können die Erben nicht darauf verwiesen werden, das unnütze Kosten verursachende und zu einer Verzögerung der Nachlassregulierung führende Erbscheinsverfahren anzustrengen. Insoweit verneint der BGH in seinem Urteil ein schutzwürdiges Interesse der Bank, einen Erbschein zu fordern.

In Fällen, bei denen die testamentarischen Regelungen unklar sind oder auch die berechtigten Erben nicht feststehen, bleibt es natürlich dabei, dass die Erbfolge regelmäßig durch Erbschein belegt werden muss. Auf genau diese komplizierteren Fälle sind die Mitgliedsunternehmen des VDEE spezialisiert. Im Rahmen der Erbenermittlung gilt der Erbschein weiterhin als Nachweis für das Erbrecht der Erben.

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Pressemitteilung März 2016

4,5 Millionen Euro auf Winzigkonten!
VDEE für Offenlegung!
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Pressemitteilung September 2015

Der VDEE informiert: Die letzte Überweisung ist kostenfrei!
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Pressemitteilung Januar 2015

Erbenermittlung: Fehlende Transparenz bei Hinterlegungen durch Amtsgerichte.  VDEE fordert die Einrichtung eines Hinterlegungsportals.
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Pressemitteilung November 2014

Bundesfinanzminister Schäuble: „Das Bankgeheimnis hat ausgedient“.
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Pressemitteilung Februar 2013

Erbenermittlung: Verband deutscher Erbenermittler betont Datennutzen.
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Pressemitteilung August 2012

EU-Erbrechtsverordnung vereinfacht Nachlasssachen mit internationalem Bezug.  VDEE erwartet positive Veränderungen durch diese Neuregelung.
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Pressemitteilung Mai 2012

Ein Jahr gleiches Erbrecht für nichteheliche und eheliche Kinder aller Jahrgänge.  VDEE zieht Bilanz.
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Pressemitteilung März/April 2011

Erbenermittlung: Verband Deutscher Erbenermittler gegründet.
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Verband Deutscher Erbenermittler (VDEE®) e.V. • Templiner Straße 10 • 10119 Berlin
Tel.: 030 - 246 251 62 • Fax: 030 - 246 251 63 • E-Mail: mail@vdee-ev.de